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06.10.2015

Testarbeiten an der Ablenkungsbohrung laufen

Die Testarbeiten zur weiteren Erkundung der Eigenschaften der Erdgaslagerstätte in 900 Meter Tiefe sind angelaufen. Erst die Ergebnisse dieser Arbeiten werden Aufschluss darüber geben, ob das gefundene Erdgas unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nutzbar ist.

Zu Beginn der Tests wurden am Nachmittag des 2. Oktober Fackelarbeiten mit sichtbarer, offener Flamme durchgeführt (siehe Foto). Nun wird im Rahmen einer einwöchigen Förderphase das Fließverhalten des Gases in der Lagerstätte untersucht. Die dabei geförderten Gasmengen, müssen nicht mehr verbrannt werden, sondern werden in die vorhandene Infrastruktur des Erdgasspeichers Inzenham-West geleitet. Nach Ende der Förderphase folgt ein rund einmonatiger sogenannter Bohrungseinschluss. In dieser Zeit wird der Druckaufbau in der Lagerstätte gemessen.

„Wir warten mit Spannung auf die Ergebnisse der Testarbeiten. Anhand der gewonnenen Daten werden wir schon bald die Bedeutung des gefundenen Erdgases beurteilen können“, so Holger Schmidt, Leiter der Speicherbetriebe Bayern der DEA Deutsche Erdoel AG. „Erst anhand dieser Ergebnisse können wir über das weitere Vorgehen entscheiden“, so Schmidt weiter.

Unter Einhaltung strenger Sicherheits- und Umweltschutzstandards wurde das Erdgas verbrannt.
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